Psychotherapie

PSYCHOTHERAPIE

Psychotherapie ist ein wissenschaftlich fundiertes Heilverfahren.
Eine Psychotherapie kann helfen, seelisches Leid zu verringern, zwischenmenschliche Beziehungen, die eigene Lebensqualität und die seiner Mitmenschen dauerhaft zu verbessern.

Wann sollten Sie mit einer Psychotherapie beginnen?

Eine Psychotherapie empfiehlt sich bei

  • Depressionen oder Phasen von anhaltenden Gefühlen von Leere und Hoffnungslosigkeit (Burnout)
  • Gefühlen von Leere, Wertlosigkeit und Sinnlosigkeit
  • Liebeskummer
  • Angststörungen
  • Essstörungen
  • körperlichen Symptomen bzw. psychosomatischen Erkrankungen wie chronischen Schmerzen, Herzrasen, chronischen Hauterkrankungen, Magenschmerzen, Schweißausbrüchen (nach ärztlicher Abklärung)
  • Schwierigkeiten Beziehungen zu führen oder länger als zwei Jahre aufrecht zu halten
  • Schwierigkeiten längere Zeit einer Arbeit nachzugehen
  • Schwierigkeiten starke Gefühle zu regulieren (wie Wutausbrüche oder langanhaltende Traurigkeit)
  • Orientierungslosigkeit
  • selbstverletzenden Handlungen
  • Selbstmordgedanken
  • Schlafstörungen und wiederkehrenden Albträumen
  • Veränderung- und Lebenskrisen wie Scheidung, Trennung, und dem Tod Angehöriger
  • Zwangsgedanken und Zwangshandlungen, die willentlich nicht beeinflussbar sind
  • Sucht (Medikamentensucht, Kaufsucht, Spielsucht, Alkoholsucht, etc…)

Psychotherapie wird in verschiedenen Settings angeboten:

In der Regel dauert ein psychotherapeutischer Prozess mindestens ein Jahr mit einmal wöchentlichen Sitzungen à 50 Minuten (Psychoanalyse bis zu 3 x pro Woche) oder in Gruppe 14tägig 180 Minuten.

Erstgespräch:

Das Erstgespräch stellt den ersten persönlichen Kotakt zu Ihrer Therapeutin/Ihrem Therapeuten dar. Was sollte im psychotherapeutischen Erstgespräch geklärt werden?

In der psychotherapeutischen Behandlung sind das professionelle Anwenden der erlernten Methode, aber noch in einem größeren Maß das Miteinander, der Austausch und die therapeutische Beziehung wesentliche Grundlage für das Gelingen einer Psychotherapie. Bereits im Erstgespräch sollten Sie darauf achten, ob Sie sich verstanden und gut aufgehoben fühlen, einfacher gesagt: ob die „Chemie“ stimmt. Im Erstgespräch können zudem folgende Fragen geklärt werden:

  • Was sind Ihre Therapieziele und Vorstellungen?
  • Wie ist die Einschätzung des Behandlungsbedarfes und der Behandlungsmöglichkeiten durch die Psychotherapeutin/den Psychotherapeuten?
  • Mit welcher Dauer der Psychotherapie ist in etwa zu rechnen (grobe Einschätzung)?
  • Wie hoch ist das Stundenhonorar? Wie ist der Bezahlmodus?
  • Ist eine Kassenfinanzierung der Psychotherapie (über Zuschuss oder andere Modelle) aufgrund des Behandlungbedarfs („Kranheitswertigkeit“) möglich bzw. von Ihnen erwünscht?
  • Wie sind die Urlaubs- bzw. die Absageregelungen?
  • Welche Psychotherapiemethoden werden angewandt?

Kosten:
Die aktuellen PREISE finden Sie hier.
Die staatlichen Krankenkassen übernehmen ab 29 € der Kosten einer psychotherapeutischen Einzelbehandlung. Für Gruppentherapie werden für 3 Stunden 14 € rückerstattet. Je nach Vertrag übernehmen private Krankenkassen dann bis zu 100% der restlichen Kosten. Leider bekommt man bei Therapie bei PsychotherapeutInnen in Ausbildung unter Supervision (i.A.u.S.) keine Refundierung von der Krankenkasse (Leistungen von privaten Kassen sind möglich, sind aber individuell abzuklären). In der Wiener Couch sind daher auch die Preise von TherapeutInnen i.A.u.S. um den Betrag der Kostenrückerstattung der Krankenkasse günstiger.

Alle TherapeutInnen in der Wiener Couch bieten Sozialtarife an für KlientInnen, die nachweislich weniger Geld haben und dennoch dringend Therapie brauchen.

Was passiert in einer Psychotherapie?
Der Ablauf einer Psychotherapie ist nicht festgelegt. Wie sie verläuft, hängt von Ihrer Persönlichkeit, Ihren Beschwerden, Wünschen und der therapeutischen Beziehung ab. Die Arbeitsfelder einer Psychotherapie sind

  • Ihre Selbstreflexion (z.B. Achtsamkeit, Selbstwahrnehmung, etc.)
  • Ihre Beziehungen (z.B. Bindung in der Kindheit und im Erwachsenenalter, Begegnungsfähigkeit, soziale Konflikte, etc.)
  • Ihre individuellen Geschichten (Narrative) und die damit verbundenen Rollen: Was erzählen Sie sich über Sie selbst und über das, was Sie erleben und erlebt haben.
  • Ihr Stress und ihre Regulationsmechanismen („guter“ Stress vs. „schlechter“ Stress, Vitalität, Ressourcen, Potentialentwicklung, etc.)

Verschwiegenheitspflicht:
PsychotherapeutInnen unterliegen einer gesetzlich verankerten absoluten Verschwiegenheitspflicht. Diese Verschwiegenheitspflicht dient dem Schutz der für das Gelingen der Psychotherapie unabdingbaren Vertrauensbeziehung zwischen KlientIn und PsychotherapeutIn (§ 15 PthG).

Wiener Couch:
Wir bieten Psychotherapie (deutsch, englisch) in allen Settings an und arbeiten mit folgenden Methoden und Techniken:

Psychotherapie in Österreich:
Psychotherapie ist im Gesundheitsbereich ein eigenständiges Heilverfahren für die Behandlung von psychischen, psychosozialen oder auch psychosomatisch bedingten Verhaltensstörungen und Leidenszuständen. Sie besteht gleichberechtigt neben anderen Heilverfahren, wie z. B. medizinischen oder klinischpsychologischen Behandlungen. Die Ausübung und Ausbildung von Psychotherapie ist seit 1991 gesetzlich streng geregelt (Psychotherapiegesetz, BGBl 1990/361). Die Berufsbezeichnung PsychotherapeutIn ist damit gesetzlich geschützt.
In Österreich sind derzeit 23 wissenschaftliche psychotherapeutische Methoden anerkannt.

Ausbildung:
PsychotherapeutInnen lernen in einer ca. 6 Jahren langen Ausbildung eine heilsame Vertrauensbeziehung zum Patienten/zur Patientin aufzubauen und diese in der Behandlung nutzbar zu machen. Die Ausbildungen werden von staatlich anerkannten Vereinen in Kooperation mit Privatuniversitäten angeboten (Beispielsweise die DUK in Krems oder die SFU in Wien.)
AusbildungskandidatInnen lernen die Theorie und Techniken einer Methode, unterziehen sich selbst ca. 250 Stunden Selbsterfahrung im Einzel- und Gruppensetting, absolvieren über 1000 Stunden Praktika und geben 600 Stunden Therapie unter Supervision.

PsychotherapeutInnen in Ausbildung unter Supervision (i.A.u.S.) arbeiten schon genauso wie  TherapeutInnen mit abgeschlossener Ausbildung, sind aber noch unter Supervision, d.h. sie besprechen die Fälle regelmäßig mit einem/einer  SupervisorIn. Leider bekommt man bei Therapie bei PsychotherapeutInnen i.A.u.S. keine Refundierung von der Krankenkasse. Es gibt allerdings private Krankenkassen, die – abhängig vom individuellen Tarif – bis zu 80% der Kosten übernehmen. Bitte erkundigen Sie sich. Die Preise unserer TherapeutInnen i.A.u.S. sind um ca. 20% günstiger.

SELBSTERFAHRUNG

Sie müssen nicht unter Ihrem Leben leiden, um einen Psychotherapeuten aufzusuchen. Selbsterfahrung kann ein wichtiges Instrument sein, sich und andere besser kennenzulernen.

PAARTHERAPIE UND PAARCOACHING

Die Paarbeziehung ist – wie jede andere Beziehung – einem Prozess unterworfen, in dem sich verschiedene Phasen abwechseln. Die erste Phase spüren die Paare als „romantische Liebe“,

FAMILIENTHERAPIE

Wenn die Familie nicht mehr ein Ort der Gemeinschaft ist, dort, wo Sie sich wohlfühlen und entspannen können, sondern das Familienleben zusätzlich Stress bedeutet, kann eine Familientherapie mit allen Familienmitgliedern gut helfen. Familien sind die „Urgruppe“ und unterliegen ähnlichen Gesetzen wie jede andere Gruppe und daher auch gut „behandelbar“.

GRUPPENTHERAPIE

Nähe, Bindung, Autonomie und Identität – das alles sind Themen, mit denen wir uns in Begegnung im sozialen Umfeld täglich beschäftigen. In unseren psychodramatischen Gruppen werden diese Themen in einer demokratischen und wertschätzenden Atmosphäre bearbeitet. Gruppentherapie ist hoch wirksam und eine kostengünstige Alternative zum Einzelsetting.

TRAUMABEHANDLUNG

Brainspotting (BSP) hat einen eigenständigen tiefenpsychologisch fundierten Ansatz, der die kreative Kompetenz des Gehirns zur Traumaverarbeitung nutzt.

SCHEIDUNGSBEGLEITUNG

Das Ende einer langjährigen Bindung führt bei den Betroffenen fast immer zu negativen Gefühlen, wie Trauer und Panik. Trennungen und Scheidungen sind daher in den meisten Fällen mit persönlichen emotionalen Krisen verbunden.

AUFSTELLUNGEN

Aufstellungsarbeit ist eine hervorragende Methode, um in kurzer Zeit Informationen über Problemursachen in einer Familie oder einem Unternehmen zu erhalten.

Diese TherapeutInnen bieten es an:

Christian Beer, MSc

Psychotherapeut (MSc) und Coach
Einzel-, Gruppen- und Paarsetting

Ideengeber und Gründer der WIENER COUCH.

Mag. (FH) Hedi Quast

Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision
Einzel-, Paar- und Gruppensetting

Hedi hat einen besonders einfühlenden Therapiestil und kann Menschen in Krisen sensibel unterstützen.

DSP Eva Fallenbüchl

Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision, Diplom-Sozialpädagogin (DSP)
Einzel-, Paar- und Gruppensetting

Eva entdeckt mit Ihnen über einen intensiven Selbsterfahrungsprozess Potentiale und Ressourcen.

Mag. Sandra Scharf

klinische Psychologin, Psychotherapeutin
Einzel- und Paarsetting

Sandra begleitet und stabilisiert Sie bei beruflicher Neuorientierung; Schwerpunkte ihrer therapeutischen Arbeit sind die Behandlung und Prävention von Depressionen und Burnout.

Wir beraten Sie gerne.

Schreiben Sie uns ein Mail oder rufen Sie uns an.

info@wienercouch.at
0664 / 358 21 39