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MAG. KATRIN WIPPERSBERG

PSYCHOANALYSE,  psychoANALYTISCHE PSYCHOTHERAPIE, ANALYTISCHE KURZTHERAPIE
in ausbildung unter supervison

Mag. Katrin Wippersberg studierte Psychologie an der Universität Wien und  absolvierte ihr Studium der Psychotherapeutischen Wissenschaften an der Sigmund Freud Privatuniversität Wien. Im Zuge des Studiums spezialisierte sie sich methodisch auf die Psychoanalyse. Neben ihrer täglichen Patientenarbeit in der eigenen Praxis war sie an der Psychotherapeutischen Ambulanz der SFU Wien, sowie des Anton Proksch Institutes für Suchtkranke tätig.

Mit viel Erfahrung und Gespür für die seelischen Belastungen der Klienten, pflegt sie einen klaren und direkten Therapiestil, der eine vertrauensvolle therapeutische Beziehung ermöglicht. Auch in schweren Krisen gelingt es ihr, Stabilität mit ihren Patienten zu erarbeiten und den therapeutischen Prozess mit Ruhe verlässlich und sicher zu begleiten.

ARBEITSSCHWERPUNKTE

  • Therapie bei:
    • Angststörungen
    • Depressionen
    • Psychosomatik
    • Persönlichkeitsentwicklung
    • Paartherapie
    • Unerfüllter Kinderwunsch

Ausbildung und Berufserfahrung

Akademische Laufbahn

  • Studium der Psychologie Universität Wien
  • Studium der Psychotherapiewissenschaften Sigmund Freud Privatuniversität Wien
  • Fachspezifikum Psychoanalyse PSI Innsbruck

Berufsschwerpunkte

  • Freie Praxis
  • Psychotherapeutische Ambulanz der SFU Wien, Salztorgasse 5, 1010 Wien
  • Suchtambulatorium Anton Proksch Institut, Wiedner Hauptstraße 105, 1050 Wien
  • Psychotherapiewissenschaftlerin an der Sigmund Freud Privatuniversität Wien
  • Expertin für Fragen zur Psychotherapie im wöchentlichen Magazin „Gesund&Fit“

Analytische Psychotherapie, Psychoanalyse

Die Analytische Psychotherapie wie auch die Psychoanalyse sind sogenannte „aufdeckende“ Therapieformen: Ziel ist, die individuelle Ursache des psychischen Leides des Klienten herauszufinden. Diese Suche führt den Patienten zurück in seine Vergangenheit und somit zu den wichtigsten Beziehungserfahrungen mit den primären Bezugspersonen- zumeist sind das die Eltern. Oft sind diese frühen Beziehungen geprägt von Unsicherheiten, Konflikten, Traumatisierungen und den damit verbundenen Gefühlen. Diese Gefühle sind schmerzvoll, schambehaftet oder auf irgendeine Art und Weise unangenehm oder inakzeptabel für den Betroffenen und  müssen deshalb verdrängt oder abgespalten werden. Sie sind somit unbewusst, d.h. auch wenn wir es versuchen, können wir sie uns nicht mehr zugänglich machen. Diese unbewussten Impulse arbeiten jedoch in uns weiter und müssen wieder und wieder unter Kontrolle gebracht werden.

Das Ergebnis sind Symptome und Verhaltensstörungen, die großen Leidensdruck erzeugen und den Alltag erheblich beeinträchtigen. In der Therapie und durch die Beziehung zum Therapeuten werden all diese unbewussten Inhalte und die daraus resultierenden Verhaltensmuster vorsichtig wieder belebt, können dann entdeckt und besprochen werden und verlieren somit ihre hemmende Wirkung auf unser Leben.

Die Analytische Psychotherapie sowie die Psychoanalyse gibt es in unterschiedlichen Settings sowie Frequenzen.  Bei wöchentlichen Sitzungen sitzen sich Patient und Therapeut gegenüber, bei hochfrequenten Sitzungen liegt der Patient auf der Couch und der Therapeut sitzt schräg daneben oder dahinter.

 

Analytische Paartherapie

Bei der analytischen Paartherapie wird ebenso wie in analytischen Einzelsitzungen herausgefiltert, welche unbewussten Motive und die daraus resultierenden Verhaltensmuster die Beziehungspartner haben. Somit kann der Therapeut dem Paar aufzeigen, dass ihre tieferen Konflikte oft gar nichts miteinander zu tun haben, sondern in der individuellen Vergangenheit (sprich Kindheit) des Einzelnen liegen und in der Partnerschaft vom jeweils anderen sozusagen reaktiviert werden.

 

Unerfüllter Kinderwunsch – Beratung und therapeutische Hilfestellung

Künstliche Befruchtung ist immer noch ein Tabu-Thema. Darf man in die Natur eingreifen? Außerhalb des menschlichen Körpers ein Baby basteln? Viele kritische Stimmen hinterfragen das Baby aus dem Reagenzglas- doch eines wird dabei gerne vergessen- das Leid der Paare. Das Zweifeln an der eigenen „Kompetenz“- sind wir einfach nicht fähig, ein Kind zu zeugen?

Oft ist es ein langer Weg mit vielen falschen Illusionen. Therapeutische Unterstützung als Paar ist wichtig:  Stärkung im Umgang mit  Enttäuschungen, die Angst vor der Kinderlosigkeit in den Griff  bekommen aber auch die Angst und die Vorurteile vor der künstlichen Befruchtung verlieren.

 

Analytische Kurztherapie

In der Kurztherapie gilt es den Fokus auf eine bestimmte Problemstellung, wie zum Beispiel Prüfungsangst, zu richten und innerhalb eines kompakten Therapiezeitraumes (z.B. 25 Sitzungen) zu bearbeiten. Wie auch in der analytischen Langzeittherapie beleuchten Therapeut und Patient das Problem vor dem Hintergrund der  frühen Beziehungserfahrungen und ihren dazugehörigen Emotionen, die in der aktuellen Beziehung zwischen Therapeut und Klient wiederbelebt werden.

Die empirischen Untersuchungen zeigen, dass die psychoanalytische Kurztherapie ein wirksames Verfahren ist, das in seiner Effektivität der psychoanalytischen Langzeittherapie und anderen Kurztherapieverfahren vergleichbar ist.

 

Angst- und Panikstörungen, Phobien

Angststörungen erzeugen großen Leidensdruck. Nicht selten sind Betroffene komplett eingeschränkt in ihrem Lebensalltag, sie können nicht mehr Autofahren oder in den Aufzug steigen, meiden hohe Häuser, Flugzeuge oder Menschenansammlungen. Angst kann situationsspezifisch auftreten oder zum ständigen Begleiter werden.

Wie viel Angst ist noch „normal“? Die klassische Psychoanalyse unterscheidet zwischen Angstneurosen und Phobien. Bei der Phobie gelingt es meist, die innere Angst auf irgendetwas scheinbar Bedrohliches im Außen „zu richten“. Dieses äußere Objekt – wie zum Beispiel eine Spinne – wird dann ganz einfach vermieden. Bei der Angstneurose gelingt dies nicht mehr – die Angst ist „frei“ und ständig erlebbar, sie „generalisiert“ sich – Angst kann überall und in jeder Situation auftreten (z.B. Flugangst).

Aber woher kommt sie? Die moderne psychoanalytische Therapie legt ihr Augenmerk auf die früheren Sicherheit spendenden Beziehungserfahrungen. Dadurch entwickelt sich im Kind eine „innere Sicherheit“-also Selbstvertrauen – es kann dann in Gefahrensituationen auf diese verinnerlichten guten Erfahrungen zurückgreifen. Die psychoanalytischen Therapieformen helfen, diese unsicheren Bindungserfahrungen zu identifizieren, zu verstehen und zu korrigieren.

ich berate Sie gerne.

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