Systemische Familientherapie

Wiener Couch Klavierraum (c) Michael Baumgartner | KiTO

Systemische Familientherapie

Was heißt systemisch?
Systemische Familientherapie ist eine Form der Psychotherapie, die Gesundheit und Krankheit eines Menschen, sowie persönliche Lebensqualität im Zusammenhang mit seinen relevanten Beziehungen und Lebenskonzepten sieht.

Systemische Therapie versteht sich als eigenständiges psychotherapeutisches Verfahren und ist der Oberbegriff für eine Vielzahl von Ansätzen und Modellen, die sich aus der Paar- und Familientherapien heraus entwickelt haben. Systemische Therapeuten arbeiten mit Einzelpersonen, Paaren sowie Familien und Helfersystemen. Neben der klinischen Anwendung findet systemisches Denken auch Niederschlag in anderen professionellen Bereichen wie (Organisations-)Beratung, Supervision, Fort- und Weiterbildung.

Leitideen
Das Ziel systemischer Familientherapie ist es, mit den KlientInnen gemeinsam Lösungen für ihre Probleme zu finden, zu gestalten und sie bei der Umsetzung zu begleiten. Folgende Aspekte prägen den therapeutischen Prozess:

  • Kontextuelles Verständnis von individuellen und zwischenmenschlichen Symptomen, Störungen und Problemen.
  • Die Einsicht, dass Probleme grundsätzlich in kommunikativen Prozessen „hergestellt“ und aufrecht erhalten werden.
  • Therapie und Beratung können keine gezielten Verhaltensänderungen von außen herbeiführen, sondern stellen nur ein Anregungspotential für die Selbstveränderung dynamischer, selbstorganisierter sozialer Systeme dar.
  • Es wird vordringlich nach Ressourcen gefragt und in diesen nach Ansatzpunkten für Lösungen gesucht.
  • Allen Beteiligten in einem solchen Kooperationsnetzwerk wird mit einer wertschätzenden Haltung begegnet.

Diese TherapeutInnen bieten es an:

Dr. Birgitta Hadatsch-Metz

Psychotherapeutin, Somatic Experiencing Practitioner, Brain Spotting Practitioner und Supervisorin
Einzel- und Paarsetting

Birgitta begleitet insbesondere Menschen mit traumatischen Erfahrungen. Das (Wieder)-Erlangen von Lebendigkeit und Lebensfreude sowie das Vertrauen in die eigene Wirkmächtigkeit sind wesentliche Aspekte in der Therapie.

DSP Eva Pamminger

Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision, Diplom-Sozialpädagogin (DSP)
Einzel-, Paar- und Gruppensetting

Eva entdeckt mit Ihnen über einen intensiven Selbsterfahrungsprozess Potentiale und Ressourcen.

Mag. Marlene Stöhr

Psychotherapeutin
Einzel- und Paarsetting

Marlene unterstützt Klientinnen und Klienten mit einem lösungsorientierten und einfühlsamen Therapiestil und ist spezialisiert auf Essstörungen.

Mag. Sandra Scharf

Psychotherapeutin, Klinische Gesundheitspsychologin, Arbeitspsychologin, Coachin
Einzel- und Paarsetting

Sandra begleitet und stabilisiert Sie bei beruflicher Neuorientierung; Schwerpunkte ihrer therapeutischen Arbeit sind die Behandlung und Prävention von Depressionen und Burnout.