Vojta Therapie

Wiener Couch Therapieraum (c) Michael Baumgartner | KiTO

Bei der Vojta Therapie ruft man durch das Drücken bestimmter Punkte (Zonen) am Körper gesetzmäßige und automatische Muskelfunktionen und Muskelspiele ab.
Dadurch werden in verschiedenen Ausgangsstellungen wie Bauch,- Rücken,- oder Seitenlage sogenannte globale Bewegungsmuster reflektorisch ausgelöst.

Dadurch sind neben angeborenen Entwicklungsstörungen oder -verzögerungen auch neurologische, orthopädische und traumatologische Probleme wie etwa MS, CP, Querschnittsymptomatik, Skoliose, Fehlhaltungen, Bandscheibenprobleme oder Verletzungen von Gelenken und Muskeln positiv beeinflussbar.
Im Gegensatz zu anderen bahnenden Behandlungsmethoden aktiviert man das Zusammenspiel einzelner Muskelgruppen. Sind die „Muskelspiele“ aktiviert, so werden sie von PatientInnen automatisch, also ohne zusätzliche Übungen, in die Spontanmotorik eingebaut. Der/m PatientIn wird mit dieser „Reflexlokomotion“ also ein physiologisches Konzept angeboten, das angeborene Bewegungsmuster, die durch bestimmte Umstände blockiert sind, reflektorisch abruft und in die Alltagsbewegungen zu integrieren versucht.
Die Vojta Therapie ist eine nonverbale Methode, daher können PatientInnen aller Altersstufen, unabhängig von z.B. einer gemeinsamen Sprache, optimal behandelt werden.
Die Methode wurde von Dr. Vaclav Vojta in den 50er Jahren entwickelt.

Diese TherapeutInnen bieten es an:

Monika Klein-Neuhold

Physiotherapeutin
Einzelsetting

Physiotherapie: Monika arbeitet sowohl prophylaktisch als auch therapeutisch bei unterschiedlichen Erkrankungen des Bewegungsapparates.