Katathym Imaginative Psychotherapie

Wiener Couch Raum 3 (c) Michael Baumgartner | KiTO

Katathym Imaginative Psychotherapie

Katathym Imaginative Psychotherapie, kurz KIP genannt, ist eine wissenschaftlich begründete, tiefenpsychologisch-psychodynamische Behandlungsmethode. In ihrer Behandlungstheorie geht sie von der Bedeutsamkeit unbewusster seelischer Prozesse, von Strukturen und Konflikten aus, deren neurobiologische Basis ist immer besser erforscht wird. Neben Traumatisierungen oder Folgen chronischer psychosozialer Belastung, sind ungelöste und sich wie Muster wiederholende Konflikte sowie Defizite in der Entwicklungsstruktur zentrale Faktoren bei der Entstehung psychischer und psychosomatischer Leiden.

Auch hinsichtlich der Entfaltung unserer Persönlichkeit bedeuten diese unbewussten psychischen Prozesse, die, ohne unser gewolltes Zutun, bestimmte Gefühls- und Verhaltens-Muster hervorbringen, oft unüberwindbare Hindernisse. Sie beeinträchtigen unsere Lebensfreude, unsere Beziehungen und unsere Vitalität. Und, sie sind kaum mit rationalen Überlegungen, auch nicht mit entschiedenem Handeln aufzulösen. Überwunden geglaubt, stellen sie sich ungeahnt wieder ein und können auch bisweilen zu heftigen Leidenszuständen führen.

Um (diesen)unbewussten Dynamiken besser auf die Spur zu kommen, bedient sie die KIP der gemeinsamen Arbeit an inneren Bildern und der „Bildersprache des Unbewussten“. Durch die über bestimmte vorgeschlagene Motive eingeleiteten Imaginationen, tauchen aus dem Unbewussten bildhafte Szenen auf. Die dabei entstehenden Gefühlsbewegungen werden von der Therapeutin, dem Therapeuten begleitet. Visualisiert, wird die symbolisch verschlüsselte Bildersprache, zum Gegenstand der gemeinsamen Analyse und Deutung. Dieser Prozess ist ein kathartisches Erlebnis, das bildhaft so viel wie eine ‚innere Reinigung’ darstellt. Das heißt, es kann gleichsam zu einer Nachreifung von Entwicklungsstörungen und/oder zur Durcharbeitung von verdrängten Konflikten bei neurotischen Störungen kommen. Das imaginative Geschehen wirkt oft wie eine hilfreiche Beziehung, die in der Kindheit, zum Zeitpunkt von Traumatisierungen, nicht verfügbar war.

Wie auch in anderen tiefenpsychologischen Ansätzen sind, neben dem therapeutischen Gespräch, der Prozess der Übertragung und Gegenübertragung, das freie Assoziieren und die gemeinsame Analyse und Deutung wesentliche methodische „Werkzeuge“ auf den Wegen der Veränderung.

Diese TherapeutInnen bieten es an:

Mag. Dr. Elisabeth Mixa

Psychotherapeutin, Coachin, Supervisorin
Einzel-, Paar und Gruppensetting

Elisabeth Mixa arbeitet mit psychodynamischen Methoden. Dadurch bekommen Sie einen tiefen Einblick in Ihre unbewussten Dynamiken.

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