In der Diagnostik von psychiatrischen Erkrankungen stellt die fachärztlich-psychiatrische Untersuchung ein zentrales Element dar, das an allererster Stelle erfolgen sollte. Dadurch soll das breite Spektrum potentieller Auslöser berücksichtigt werden, um anschließend ein optimales Therapiekonzept effizient gestalten zu können. Im Rahmen der von uns angestrebten maßgeschneiderten Diagnostik und Therapie kann anschließend die Expertise von KollegInnen sonstiger Berufsgruppen, wie z.B. PsychologInnen, sehr wertvoll sein.
Während bei den meisten psychiatrischen Erkrankungen die moderne und sehr gut verträgliche medikamentöse Behandlung die sogenannte Basistherapie darstellt, die um nicht-psychopharmakotherapeutische Strategien wie z. B. Psychotherapie individuell effektiv ergänzt werden kann, kann Letztere bei milden Verläufen auch alleine, im Rahmen einer Monotherapie, zum Einsatz kommen. Hierbei ist die regelmäßige fachärztlich-psychiatrische Evaluierung des Therapieansprechens von besonderer Bedeutung, um eine ggf. notwendige Therapieoptimierung rechtzeitig vornehmen zu können.







