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EmoFlow – Trauma-sensitive Bewegung zur Heilung tief sitzende Blockaden mit Ianara Alves de Castro ab September 2026

23. September 2026 @ 17:30 - 23. Juni 2027 @ 20:30

EmoFlow – Selbsterfahrungsreihe

Somatische Selbstregulation · Teilearbeit · Beziehungsmuster

EmoFlow ist eine körperorientierte Selbsterfahrungsreihe für Menschen, die sich selbst, ihre Emotionen und ihre inneren Reaktionsmuster besser verstehen möchten.

In kleinen Gruppen arbeiten wir mit Körperwahrnehmung, Nervensystemregulation, Teilearbeit, achtsamer Bewegung, Reflexion und Integration. Die EmoFlow-Arbeit ist unter anderem inspiriert von der Ego-State-Therapie, die von den Psycholog:innen John und Helen Watkins begründet wurde, von Somatic Experiencing nach Dr. Peter Levine, der Polyvagal-Theorie nach Dr. Stephen Porges, der Bindungstheorie sowie von achtsamkeitsbasierten Ansätzen.

Es geht nicht darum, Gefühle „wegzumachen“, sondern sie besser wahrzunehmen, zu verstehen und einen neuen inneren Umgang mit ihnen zu entwickeln.

Die EmoFlow Reihe ist in drei thematische Zyklen aufgebaut. Jeder Zyklus umfasst 6 Einheiten innerhalb von ca. 3 Monaten und kann einzeln oder als fortlaufende Jahresreise besucht werden.

23. September – 16. Dezember

Emotionen verstehen & im Körper wahrnehmen

In diesem Zyklus geht es darum, Emotionen bewusster zu erkunden und wieder mehr Zugang zum eigenen Körper zu finden.

Viele Menschen wissen zwar im Kopf, was sie fühlen „sollten“ oder „müssten“, spüren aber im Körper wenig — oder werden von Emotionen plötzlich überflutet. In diesem Zyklus lernen wir, Gefühle nicht nur zu benennen, sondern ihre körperlichen Signale wahrzunehmen: Spannung, Enge, Wärme, Druck, Unruhe, Rückzug, Erstarrung oder Lebendigkeit.

Wir erforschen, wie Emotionen im Nervensystem entstehen, wie der Körper auf Stress, Überforderung oder Unsicherheit reagiert und wie Selbstregulation Schritt für Schritt möglich wird.

Mögliche Schwerpunkte:

  • Emotionen erkennen und benennen
  • Körpersignale wahrnehmen und verstehen
  • Nervensystem-Zustände kennenlernen
  • somatische Selbstregulation üben
  • innere Sicherheit und Stabilisierung aufbauen
  • achtsamer Umgang mit intensiven Gefühlen
  • erste Begegnung mit inneren Anteilen

Dieser Zyklus eignet sich besonders für Menschen, die ihre emotionale Selbstwahrnehmung stärken, mehr Zugang zum Körper entwickeln und lernen möchten, sich in schwierigen Momenten besser zu regulieren.

Termine:

23. Sept, 14. Okt, 4.Nov, 18. Nov, 2. Dez, 16. Dez

Preis:

€ 95,- /Termin oder € 513,- im Voraus (-10%)

 

13. Januar – 31. März

Bindung & Beziehung

In diesem Zyklus richten wir den Blick auf Beziehungsmuster, Bindungsdynamiken und die Frage, warum wir in Beziehungen oft so reagieren, wie wir reagieren.

Viele Konflikte entstehen nicht nur durch Kommunikation, sondern durch alte Schutzmechanismen des Nervensystems. Nähe, Distanz, Rückzug, Anpassung, Wut, Unsicherheit oder das Bedürfnis nach Kontrolle können Hinweise darauf sein, dass innere Anteile versuchen, Sicherheit herzustellen.

Wir erforschen, wie frühe Bindungserfahrungen, Beziehungserlebnisse und alte emotionale Prägungen unsere heutigen Reaktionen beeinflussen können. Gleichzeitig üben wir Selbstfürsorge, Selbstregulation und Co-Regulation als Grundlage für mehr innere und zwischenmenschliche Sicherheit.

Mögliche Schwerpunkte:

  • eigene Beziehungsmuster erkennen
  • Nähe- und Distanzdynamiken verstehen
  • Trigger in Beziehungen körperlich wahrnehmen
  • Schutzreaktionen des Nervensystems erkennen
  • Selbstfürsorge in Beziehungen stärken
  • Grenzen, Bedürfnisse und innere Anteile erforschen
  • Co-Regulation und emotionale Sicherheit verstehen
  • neue innere Beziehungserfahrungen ermöglichen

Dieser Zyklus eignet sich für Menschen, die ihre Muster in Partnerschaft, Familie, Freundschaft oder beruflichen Beziehungen besser verstehen und bewusster gestalten möchten.

Termine:

13. Jan, 27. Jan, 10. Feb, 24. Feb, 10. Mar, 31. Mar

Preis:

€ 95,- /Termin oder € 513,- im Voraus (-10%)

14.April – 23. Juni

Selbstwert, innere Anteile & authentischer Ausdruck

Für den dritten Zyklus bietet sich ein Schwerpunkt an, der nach Emotionen und Beziehung noch tiefer zur eigenen Identität führt: Wer bin ich, wenn ich mich nicht mehr nur über Anpassung, Leistung, Schutz oder alte Rollen definiere?

In diesem Zyklus geht es um Selbstwert, innere Anteile und den eigenen authentischen Ausdruck. Wir erforschen innere Kritiker, verletzte Anteile, angepasste Anteile und Ressourcenanteile. Dabei geht es nicht darum, etwas an uns „wegzumachen“, sondern die innere Dynamik besser zu verstehen und mehr Selbstmitgefühl, Klarheit und innere Führung zu entwickeln.

Viele Menschen haben gelernt, sich zurückzuhalten, zu funktionieren, stark zu sein, es allen recht zu machen oder sich selbst zu kritisieren, bevor andere es tun. Über somatische Arbeit, Teilearbeit, Bewegung, Reflexion und achtsame Integration entsteht Raum für eine neue innere Haltung: mehr Kontakt mit sich selbst, mehr Selbstvertrauen und mehr Ausdruck des eigenen Wesens.

Mögliche Schwerpunkte:

  • Selbstwert und innere Sicherheit stärken
  • innere Kritiker und Schutzanteile verstehen
  • verletzte Anteile achtsam wahrnehmen
  • Ressourcen und innere Stärke aktivieren
  • authentischen Ausdruck erforschen
  • Grenzen und Bedürfnisse klarer spüren
  • Selbstmitgefühl und innere Verbundenheit entwickeln
  • Integration und Abschluss der Jahresreise

Dieser Zyklus eignet sich für Menschen, die sich selbst tiefer begegnen, alte Selbstbilder hinterfragen und mehr Verbindung zu ihrem authentischen Ausdruck entwickeln möchten.

Termine:

14. April, 28. April, 12. Mai, 26. Mai, 9.Juni, 23. Juni

Preis:

€ 95,- /Termin oder € 513,- im Voraus (-10%)

*Da die Teilnehmer:innenzahl begrenzt ist, gilt die Anmeldung verbindlich für alle sechs Einheiten. Nicht besuchte Einheiten können leider nicht rückerstattet oder gutgeschrieben werden. Dies gilt auch bei vereinbarter Teilzahlung: Fehlende Einheiten werden dennoch vollständig in Rechnung gestellt. Vielen Dank für dein Verständnis.

Es sind keine Vorkenntnisse notwendig. Die Übungen werden traumasensibel angeleitet und können individuell angepasst werden.

 

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