Annika legt in ihrer therapeutischen Arbeit besonderen Wert darauf, dass verborgene Inhalte, Prozesse und Dynamiken bewusstwerden. Sie greift dabei auf Methoden, wie der Analyse von Träumen, der Erkundung von Phantasien und die Arbeit mit freier Assoziation zurück. Durch diese Techniken schafft sie eine Brücke zu den verborgenen Aspekten des Geistes, um innerpsychische Konflikte aufzudecken und ins Bewusstsein zu bringen. Diese bewusste Auseinandersetzung ermöglicht es PatientInnen, ein tieferes Verständnis für sich selbst zu erlangen und neue Einsichten in ihre Probleme zu gewinnen.
Für Annika ist Psychoanalyse eine leidenschaftliche Berufung, die sie in ihrer Ausbildung unter Supervision intensiv verfolgt. Ihr Interesse an der menschlichen Psyche und den tief verwurzelten Verhaltensmustern hat sie dazu geführt, sich eingehend mit der psychoanalytischen Theorie und Praxis auseinanderzusetzen.
Gemeinsam mit ihren PatientInnen erforscht sie die verborgenen Schichten der Psyche und unterstützt sie dabei, ein tieferes Verständnis für sich selbst zu entwickeln. Annika ist fest davon überzeugt, dass die Arbeit an der eigenen Psyche ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu einem erfüllten Leben ist.
Im Zuge ihres Studiums legte Annika einen starken Fokus auf die Arbeit mit älteren PatientInnen, sowohl praktisch als auch wissenschaftlich. Es ist ihr wichtig, dass sich in ihrer Arbeit widerspiegelt, dass Alter kein Kriterium darstellt ob Therapie in Anspruch genommen werden kann.
Gruppenpsychoanalyse bildet das zweite Standbein ihrer praktischen Tätigkeit. Arbeit in der Gruppe bietet große Resonanz- und Beziehungsmöglichkeiten für PatientInnen. Annika konzentriert sich auf die Deutung von Vorgängen in der Gruppe und berücksichtigt vor allem ihre latente, unbewusste Bedeutung. In Gruppenpsychoanalyse hat sie auch viel Erfahrung mit jungen Erwachsenen.
Sie freut sich darauf, Sie kennenzulernen und gemeinsam mit Ihnen an Ihrer persönlichen Entwicklung zu arbeiten.
„Aber wie der Archäologe aus stehengebliebenen Mauerresten die Wanderungen des Gebäudes aufbaut, aus Vertiefungen im Boden die Anzahl und Stellung von Säulen bestimmt, aus den im Schutt gefundenen Resten die einstigen Wandverzierungen und Wandgemälde wiederherstellt, genau so geht der Analytiker vor, wenn er seine Schlüsse aus Erinnerungsbrocken, Assoziationen und aktiven Äußerungen des Analysierten zieht.“ (Freud, Konstruktionen in der Analyse, 1992, S.45)